Y wie „Generation Y“

Die aktuelle Generation junger Erwachsener, die nach den Babyboomern (etwa Jahrgänge 1945 bis 1965) und der Generation X (späte 1960er bis frühe 1980er) geboren wurde und meistens nach einer relativ langen Ausbildung inklusive tertiärer Stufe und Auslandsaufenthalt erst in den letzten Jahren berufstätig wurde.

Bloss hatte man «früher» mit 30 Jahren bereits als mehr oder minder reifer Erwachsener zu gelten und häufig auch schon familiäre Pflichten übernommen.

Hoher Bildungsstand, weltweite Mobilität, Umgang mit Internet und Kommunikationstechnologien, Wertepluralismus, Individualismus sowie die Multioptionsgesellschaft sind für diese Generation eine Selbstverständlichkeit.

Und da der Überlebenskampf kein Thema und ein medizinisch und materiell hohes Lebensniveau selbstverständlich ist, scheint es dieser Generation möglich zu sein, dass die Frage nach dem Lebenssinn, ein durch Freiwilligkeit geprägtes Beziehungsnetz und die kameradschaftliche Arbeit im Team sehr wichtig sein können. Der Beruf wird nicht als «Job» eindimensional für Gelderwerb und Karriere instrumentalisiert, sondern es wird wieder nach «Berufung» gefragt.

Gut so, dass diese Generation wieder neu nach dem „Sinn“ sucht, denn diese Generation wird wohl noch über 50 Jahre lang auf dieser Erde leben.

X wie der „Tag X“

Z wie Zuversicht

Hier geht’s zum Überblick

Hier geht’s zum Originalartikel im UBS Magazin

S wie Sustainability

Hätte der kursächsische Oberberghauptmann Hannß Carl von Carlowitz aus dem Erzgebirge jemals daran gedacht, dass sein Prinzip der «Nachhaltigkeit» einmal Weltruhm erlangen würde?

Dabei ist es ganz einfach: Der Vater pflanzt die Bäume, der Sohn hegt und pflegt sie, der Enkelsohn fällt sie.

Eigentlich geht es dabei um einen ökonomischen Kulturkampf: Ich verzichte auf schnelle Gewinne, um heute in die Zukunft zu investieren, damit meine Nachfahren in ihrer zukünftigen Gegenwart die Rendite haben werden. So, wie bereits meine Väter und Vorväter damals vorausschauend in meine Gegenwart investiert haben.

Worin nun besteht der Kulturkampf? Die Grundlage ist kein Denken in Quartalsabschlüssen, sondern in mehreren Menschengenerationen. Und dies braucht eine Ethik, die nicht die eigene Gegenwart maximiert, sondern die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ermöglichen will.

R wie Ressourcen

T wie Think Tank

Hier geht’s zum Überblick

Hier geht’s zum Originalartikel im UBS Magazin

O wie Orakel

Die Zukunft ist unbekannt.

Und auch Führungskräfte scheuen Unbekanntes, denn dies birgt Risiken, die man schlecht abschätzen kann. Deshalb wird versucht, mit rationalen Methoden zukünftige Risiken abzuschätzen. Und mit irrationalen Methoden. Dazu gehört seit Menschengedenken der Glaube, dass es Götter gibt, deren Wissen und Handeln unabhängig von der Zeit sind. Götter sind quasi Zeitreisende. Oder mindestens Zeitwissende.

Und es gibt Menschen, die glauben, dass die Götter dieses Wissen mit Menschen teilen – über Propheten, Schamanen und Seher. Oder über das berühmte Orakel von Delphi. Zumindest glaubten das griechische Könige wie Alexander der Grosse, Krösus und Pyrrhus, die diesen Service in Delphi einkauften.

N wie Nanotechnologie

P wie Patente

Hier geht’s zum Überblick

Hier geht’s zum Originalartikel im UBS Magazin

E wie Evaluation

Wir leben in einer freiheitlichen Multioptionsgesellschaft. Freiheitsgrade schaffen und Freiheitsgrade bewahren sind gesellschaftlich hoch angesehene Tugenden. Doch Leben bedeutet Entscheiden. Investieren bedeutet Entscheiden. Führen bedeutet Entscheiden. Und Entscheidungen müssen bewertet werden: vorher, ob sie wirklich Potenzial haben, das definierte Ziel zu erreichen, und nachher, ob das Ziel tatsächlich erreicht wurde. Entscheiden bedeutet also auch, Verantwortung zu übernehmen. Falls bekannt ist, wem Rechenschaft geschuldet wird. Zum Beispiel den Kunden gegenüber. Den Geschäftspartnern gegenüber. Der Gesellschaft gegenüber. Oder vielleicht auch gegenüber unseren Kindern als zukünftiger Generation. Vielleicht sollten wir deshalb nicht nur über «Umweltverträglichkeitsprüfungen», sondern auch über eine «Enkelverträglichkeitsprüfung» diskutieren. Dienen unsere Entscheidungen nur dem Zweck, unsere Gegenwart zu maximieren? Oder ermöglichen unsere Entscheide auch noch eine freiheitliche Zukunft für unsere Enkel?

D wie Doom Saying

F wie Female Shift

geht’s zum Überblick

Hier geht’s zum Originalartikel im UBS Magazin

 

D wie Doom Saying

«Please do not feed the fears» (Ängste bitte nicht füttern) – die Angst vor dem Chaos, vor dem Tod und dem vollständigen Verlust ist eine der archaischen Ängste des Menschen. Erdbeben, Pest und Kriege prägen das kollektive Gedächtnis in Europa in vielen lokalen Varianten. Die Generation unserer Grosseltern und Urgrosseltern hat erlebt, wie schnell das ganze Ersparte in Europa des 20. Jahrhunderts innert weniger als 50 Jahren wiederholt verloren gehen konnte. Der Nervenkitzel der Katastrophe reizt einen jeden von uns, denn er spricht unsere existenzielle Ebene an. Und er weckt unseren Urinstinkt, dass wir überleben wollen. Um jeden Preis. Deshalb lässt sich mit negativen Zukunftsbildern auf leichte Weise sehr viel Geld verdienen. Heute werden solche Flüche zwar nicht mehr durch Zaubersprüche begleitet, aber Zahlenmagie zeigt auch ihre Wirkung. Und in einer vernunftgeprägten Kultur der Schweiz, in der Prophylaxe und Absicherung so wichtig sind, will keiner derjenige sein, der die exakt berechneten Warnungen der Experten in den Wind geschlagen hat. Also glauben wir gerne und schnell, dass es in Zukunft eigentlich nur schlechter werden kann. Offensichtlich sind wir nicht bereit, vom Philosophen Karl Jaspers zu lernen: «Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.»

C wie Chaos

E wie Evaluation (folgt demnächst)

Hier geht’s zum Überblick

Hier geht’s zum Originalartikel im UBS Magazin

Wird der Mann in Zukunft noch als richtiger Mann leben können?

Was macht einen Mann aus? Welche Tugenden zeichnen ihn aus? Und welchen Normierungsversuchen ist er ausgesetzt? Zukunftsforscher Andreas M. Walker setzt sich mit diesen Fragen auseinander, blickt zurück und schaut nach vorne. Nachdem er mit alten Klischees aufräumt, zeichnet er das Bild eines emanzipierten Mannes. Seine positive Prognose: Der Mann findet dank vielfältigen Lebensentwürfen in einer erfüllten Rolle als Familienvater und Ehemann zu sich selbst – auch im Berufsleben.

Keywords: Tugend, Normierung, Gender Mainstreaming, Lebensentwürfe, Geschlechterrollen, Familie

Mehr dazu hier in meinem aktuellen Aufsatz für swissfuture, magazin für zukunftsmonitoring 2014/1 „Die Zukunft des Mannes“, hier als pdf für meine Leserinnen und Leser gratis verfügbar:

PDF: ganzer Artikel: Wird der Mann in Zukunft noch als richtiger Mann leben können?
PDF: ganzer Artikel: Wird der Mann in Zukunft noch als richtiger Mann leben können?