weitersehen – Zitate und Redensarten

Alt ist man erst, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.
Coco Channel

Der Wandel ist das Gesetz des Lebens; wer nur auf die vergangenheit blickt, verpasst mit Sicherheit die Zukunft.
John F. Kennedy

Hinter jeder Ecke lauert eine Vielzahl neuer möglicher Richtungen.

Wenn alles vorhersagbar wäre, dann wäre die Zukunft tot – dann wären wir tot.

Voraussagen sollte man unbedingt vermeiden – insbesondere solche,
die die Zukunft betreffen.
Mark Twain 

Take hold on your future – or your future will take hold on you.
Patrick Dixon

Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.
George Bernard Shaw

Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen.
Hermann Kahn

Die Gegenwart ist nie unser Zweck; Vergangenheit und Gegenwart sind unsere Mittel; die Zukunft allein ist unser Zweck.
Blaise Pascal

Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.
Antoine de Saint-Exupéry

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.
Victor Hugo

The Future ist here, it’s just not evenly distributed yet..
William Gibson

weiterreden – Zitate und Redensarten

Es ist doch seltsam, daß wir gerade über die Dinge, die uns am meisten beschäftigen, am wenigsten reden.
Charles A. Lindbergh

Bevor ich mit der Rede beginne, habe ich Ihnen noch etwas Wichtiges zu sagen.
Groucho Marx 

Sag es mir und ich werde es hören; zeig es mir und ich werde mich daran erinnern; beziehe mich ein und ich werde es wichtig nehmen und mich kümmern.

Um die Wahrheit zu finden, musst du beide Seiten einer Geschichte hören.
Walter Cronkite

Schweigen ist Silber, reden ist Gold.

Was die Länge angeht – wenn du ein Publikum nicht drei Minuten fesseln kannst, sind drei Minuten zu lang. Kannst du sie dazu bringen, dir drei Stunden zuzuhören, dann mögen drei Stunden nicht lang genug sein.
Eugene O’Neill

Paris Bataclan 2015 – gibt es jetzt noch Hoffnung für ein friedliches 2016?

Umfrage

Erschüttert, betroffen, sprachlos haben wir von den schrecklichen Terroranschläge rund um das Pariser Musiktheater Bataclan im November 2015 vernommen – und wir fragen uns – gibt es angesichts von so viel Schrecken und Terror noch Hoffnung für ein friedliches 2016? Für ein Nebeneinander und Miteinander der verschiedenen Weltanschauungen und Religionen?

Haben Sie noch Hoffnung? Welches sind Ihre Hoffnungen? Worauf gründen Ihre Hoffnungen?

Bereits zum siebten Mal seit 2009 erhebt swissfuture das Hoffnungsbarometer unter der Leitung von Andreas Krafft und Andreas M. Walker, dieses Jahr gemeinsam mit Universitäten aus der Schweiz, Frankreich, Tschechien, Malta und neu aus Polen. In der Schweiz gemeinsam mit 20Minuten als Partnerin, in Frankreich in Medienkooperation mit Le Figaro und in Deutschland mit der BILD Zeitung.

Und insbesondere fragen wir uns dieses Jahr – was hat Hoffnung mit Angst vor Ausländern und Flüchtlingen zu tun? Und was hat Hoffnung mit Religionen zu tun?

Nehmen Sie teil am Hoffnungsbarometer 2016. Die Umfrage erfolgt anonym und nach wissenschaftlichen Methoden: http://www.efs-survey.com/uc/Universitaet_St_Gallen/916f/

 

Digital Immigrant meets Digital Native

Father and son playing video games in living room

Die Welt dreht sich weiter – und wir sind älter geworden

Die Welt verändert sich – schon lange. Doch wir stehen plötzlich auf der anderen Seite. Wir sind nicht mehr die Jungen und Wilden, die voller Elan eine bessere Welt schaffen wollen, wir sind nicht mehr die grossen Kumpels, die älteren Geschwister, sondern plötzlich zählen wir als Eltern und Lehrpersonen zu den Alten, geboren Mitten im letzten Jahrhundert. Am ehesten merken wir das im Umgang mit Internet und Smartphones. Dabei war doch schon unsere eigene Kindheit geprägt von technischem Fortschritt: Das Telefon bekam eine Tastatur statt einer Wählscheibe. Der TV wurde farbig, bekam eine Fernbedienung und Dutzende Kanäle konnten programmiert werden. Die Schnapsmatrize wurde abgelöst vom Kopierapparat. Elektronische Spielzeuge aus Japan, der CD-Player oder der Fax runden das Bild ab. Nein, wir sind nicht die Generation unserer Grosseltern. Technischer Fortschritt hat unseren Alltag als Kinder, Jugendliche und Erwachsene seit Jahrzehnten begleitet – und wir haben ihn damals gemeistert, und haben begeistert unseren Eltern und Grosseltern die Fernbedienungen und Stereoanlagen programmiert. Und jetzt sollen wir plötzlich als Digital Immigrants altmodisch und aus dem alten Jahrtausend sein, ängstlich und unfähig, unsere Kinder im Cyber Space zu begleiten?

Lesen Sie mehr … hier geht’s zum pdf zum Lesen oder Ausdrucken … ZKM_Walker_Digital-Immigrant

Zukunftsfähige Schulkonzepte entwickeln

Boy spending time with notebook

Hans Lenzi interviewt Andreas M. Walker

Dass im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung auch die Schullandschaft Veränderungen braucht, ist Gemeinplatz. In welche Richtung aber soll Schule neu gedacht und angepasst werden? Es ist hohe Zeit, die Diskussion darüber zu führen.

Andreas M. Walker, Zukunftsentdecker und Weiterdenker, wird im 2016 Rahmen des ZLV-Jubiläums darüber referieren. Vorgängig stellt er provozierende Thesen zur Debatte und fordert uns heraus, klassische Tugenden und Konventionen des Bildungsbürgertums neu zu denken. „Können wir mit dem Wissen von gestern die Probleme von morgen meistern?“ fragt er. „Wir haben keine fertigen Lösungen und Konzepte für Schule und Gesellschaft der Zukunft, aber es ist an der Zeit, nicht nur nach-, sondern quer-, vorwärts- und weiterzudenken.“ Walker fordert bewusst heraus, nicht nur über die Umsetzung des „Lehrplan 2021“ zu debattieren, sondern weiterzudenken: über „Schule und Gesellschaft 2041“. Dabei scheut er auch nicht, quer zu gedanklichen Tabus nachzusinnen. „Wenn wir uns gedanklich dauernd an Vergangenheit und Gegenwart orientieren, werden nicht wir die Zukunft, sondern eine ungewollte, überraschende Zukunft wird unsere Kinder prägen.“ Damit erhält das Gegenüber viele Anregungen, denen es nach freiem Gusto nachsteigen kann.

Lesen Sie mehr … hier geht’s zum pdf zum Lesen oder Ausdrucken … ZLV-Magazin – Andreas M. Walker

swissfuture-Hoffnungsbarometer 2015: Die Schweiz hofft primär auf Harmonie im eigenen Privatleben

Für ihr privates Leben blicken Schweizerinnen und Schweizer optimistisch ins kommende Jahr 2015 – obwohl die Erwartungshaltung für die nationale Wirtschaft deutlich zurückhaltender ist und die Erwartung in die nationale Politik seit einigen Jahren abnimmt.

Dabei ist bei den grossen persönlichen Hoffnungen insbesondere die Hoffnung auf Harmonie im eigenen Privatleben ein Kernanliegen, das seit drei Jahren kontinuierlich am Wachsen ist und mittlerweile nach der Hoffnung auf eine glückliche Ehe und die eigene Gesundheit die drittwichtigste Hoffnung ist – deutlich vor Anliegen aus der Arbeitswelt, der Sozialpolitik oder der Religion.

Dieser Trend zur Fokussierung auf die eigene Privatheit bestätigt sich auch bei der Frage nach den wichtigsten Partnern der Hoffnung: Die wichtigsten Personen entstammen alle dem unmittelbaren familiären und privaten Umfeld. Die Repräsentanten der grossen gesellschaftlichen Institutionen wie Universität, Politik, Wirtschaft oder Kirche belegen deutlich abgeschlagen die letzten Ränge.

Einerseits ist es erfreulich, dass die Werte des familiären Umfeldes wieder an Bedeutung gewinnen – trotzdem muss nachgefragt werden, ob es sich hier nicht auch um eine Flucht auf die „Insel Privatheit“ angesichts der zunehmenden Komplexität in Politik und Wirtschaft handelt. Erleben wir ein „Déjà-vu“ nach 200 Jahren? Im 19.Jahrhundert folgte auf die weltoffene, leidenschaftliche und grenzüberwindende Epoche der Romantik der Rückzug in eine konservative, ja geradezu spiessbürgerliche Sehnsucht nach einer beschaulichen Idylle von Haus, Hof und Heim im Zeitalter des Biedermeiers. Wird nun nach der multikulturellen Globalisierung der Postmoderne zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein ähnlicher Rückzug stattfinden?

Junge Erwachsene als die „Generation Y“ sind dabei wesentlich interessierter an beruflicher Karriere und Erfolg als allgemein angenommen wird, fragwürdig ist aber die Breite an Erwartungen – an den beruflichen Erfolg, zugleich aber auch ans Eheleben, an die Freizeit und an den Lebenssinn. Wird die „Generation Y“ die Maximierung dieser Work-Life-Balance auf einem derart hohen Niveau tatsächlich schaffen?

swissfuture, die Schweizerische Vereinigung für Zukunftsforschung, hat in November 2014 zum sechsten Mal seit 2009 eine breite Internetumfrage zu Zukunftshoffnungen durchgeführt. 5‘217 vollständige Fragebogen wurden in der Schweiz zurückgeschickt. Zugleich wurde die Hoffnungsumfrage international in deutscher, französischer, englischer, tschechischer und norwegischer Sprache durchgeführt. Die Umfrage unter der Leitung von Andreas Krafft und Andreas Walker von swissfuture wird von Forschenden der Universität St. Gallen, der Masaryk University aus Brno, dem Institut Universitaire de Formation des Maîtres in Rennes, der Universitetet i Stavanger, der University of Malta und der Universität Innsbruck unterstützt.

Weitere Informationen auf https://hoffnungsbarometer.wordpress.com/