Zitate und Sprichwörter zum Thema „Kinder“

  • Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie. (John Wilmot)
  • Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. (Augustinus Aurelius)
  • Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe. (Aus Indien)
  • Der Mensch will so gerne das Gute, das Kind hat so gerne ein offenes Ohr dafür; aber es will es nicht für dich, Lehrer, es will es nicht für dich, Erzieher, es will es für sich selber.
    (Johann Heinrich Pestalozzi)
  • Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen. (Christian Morgenstern)
  • Die Fragen eines Kindes sind schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers. (Alice Miller)
  • Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer. (Sokrates)
  • Die Zukunft des Volkes hängt nicht von der Zahl der Kraftwagen ab, sondern von der Zahl der Kinderwagen. (Kardinal Josef Frings)
  • Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. (Dante Alighieri)
  • Durch Umgang mit Kindern gesundet die Seele. (Fjodor M. Dostojewski)
  • Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will. (Francois Rabelais)
  • Ein Land mit Kindern ist ein Land mit Zukunft. Kindern Leben zu schenken, sie groß zu ziehen, ist dem Tun des Försters vergleichbar, der einen Baum pflanzt und weiß: Wenn dieser Baum Schatten spendet, wird er selbst nicht mehr sein. (Helmut Kohl)
  • Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen, als indem sie Geld in Babies steckt. (Winston Churchill)
  • Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben. (Marie von Ebner-Eschenbach)
  • Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat. (Erich Maria Remarque)
  • Es kann nicht früh genug darauf hingewiesen werden, daß man die Kinder nur dann vernünftig erziehen kann, wenn man zuvor die Lehrer vernünftig erzieht. (Erich Kästner)
  • Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit. (Berthold Auerbach)
  • Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt. (Khalil Gibran)
  • In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal, und erst jetzt versteht man es ganz. (Sören Kierkegaard)
  • Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, daß sie nur in unsere Fußstapfen treten. (Friedrich Schleiermacher)
  • Kinder müssen die Dummheiten der Erwachsenen ertragen, bis sie groß genug sind, sie selbst zu machen. (Jean Anouilh)
  • Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben. (Antoine de Saint-Exupéry)
  • Kinder sind eine Brücke zum Himmel. (persisches Sprichwort)
  • Kinder sind Hoffnungen. (Novalis)
  • Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, sie müssen auch gehen. (Jean Paul)
  • Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. (Pearl S. Buck)
  • Mach dir nichts daraus, daß deine Kinder dir nie zuhören. Sei dir im Klaren darüber, daß sie dich stets beobachten. (Robert Fulghum)
  • Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse. (Voltaire)
  • Man könnt‘ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären. (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug. Doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten. (Jochen Mariss)
  • Mitzuerleben, wir Kinder heranwachsen, ist eine große Freude. Man erkennt an ihnen seine eigenen Fehler und die Tugenden seiner Frau, was eine ausgesprochene stabilisierende Wirkung auf die Ehe haben kann. (Peter Ustinov)
  • Nicht Philosophen stellen die radikalsten Fragen, sondern Kinder. (Hellmut Walters)
  • Siehe, Kinder sind eine Gabe Gottes, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. (Bibel)
  • Sind die Kinder klein, müssen wir ihnen helfen, Wurzeln zu fassen. Sind sie aber groß geworden, müssen wir ihnen Flügel schenken. (Aus Indien)
  • Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. (Bibel)
  • Wenn Vater und Mutter ihre Kinder lieben, vergleichen sie sie nicht mit einem anderen Kind. (Krishnamurti)
  • Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen. (Mahatma Gandhi)
  • Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich Gott über die, so ihn fürchten. (Bibel)
  • Wir singen oft Wiegenlieder für unsere Kinder, damit wir selbst schlafen können. (Khalil Gibran)
  • Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter. (Novalis)

Kinderfreundliche Zukunft – Kinder der Zukunft

Das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt hat mich am Donnerstag, 22. September 2011 als Podiumsteilnehmer zum Thema «War früher alles schlechter? Perspektiven für eine kinderfreundliche Zukunft» eingeladen.

Entwickeln Sie gemeinsam mit mir die Vorbereitung zu diesem Thema:

  • Was ist eine kinderfreundliche Zukunft?
  • Wie wird die Kindheit der Zukunft aussehen?
  • Wieso soll Zukunft überhaupt „kinderfreundlich“ sein?
  • Werden wir in Zukunft überhaupt noch „Kinder“ haben? Oder einfach „kleine Menschlein“?

Eine Frage, die gar nicht so dumm ist, denn das Konzept der „Kindheit“ ist kein absolutes und kein ewiges. Es ist abhängig von gesellschaftlichen Definitionen und vom zukünftigen Wertewandel in der Schweiz. So selbstverständlich, wie wir heute von Kindern sprechen, war das früher nicht – und wird es vielleicht in Zukunft auch nicht mehr sein.

In meinen Blogs möchte ich mich auf folgenden Wegen dem Thema annähern?

  1. Wie definieren wir Kindheit? Und woher kommen diese Definitionen?
  2. Wie sah denn Kindheit in früheren Zeiten und in anderen Kulturen aus?
  3. Welche grossen Megatrends verändern unser Zusammenleben in unserer Gesellschaft und wie werden diese unser Verständnis von Kindheit beeinflussen?
  4. Welchen Sinn macht es, an einem Konzept „Kindheit“ festzuhalten und wie könnte es weiterentwickelt werden.

  5. Wie sollte unsere gesellschaftliche Zukunft aussehen, so dass diese Zukunft kinderfreundlich sein wird? Und wie können wir das heute beeinflussen?

 

Dr. Andreas M. Walker
Vater von vier Kindern
Ehemaliger Präsident des Elternrates der Orientierungsschule Gellert

PS: Mein Prüfungsthema in meinen Abschlussprüfungen bei Prof. Dr. Martin Schaffner an der Universität Basel war „Sozialgeschichte der modernen Familie“. Ich freue mich über die Gedankengänge zur „Sozialgeschichte der zukünftigen Familie“.