Bundesfeier, Steffisburg, 1.August 2007: Eine Brücke in die Heimat der Zukunft

Sehr geehrter Herr Gemeindepräsident
Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte
Sehr geehrte Steffisburgerinnen und Steffisburger
Sehr geehrte Gäste von nah und fern

Einleitung

Wie Sie meinem Dialekt anhören, gehöre ich selber zu den Gästen, die von weit her angereist sind.

Auf meiner Reise hierher habe ich viele Brücke überquert. Und in der Image­broschüre von Steffisburg habe ich gelesen, dass Brücken etwas ganz wichtiges für Steffisburg sind. Der Gemeinderat schreibt: „Unser Dorf hat immer Brücken geschlagen und schlägt sie täglich neu. Zwischen Stadt und Land. Zwischen Mittelland und Oberland und dem Emmental. Und vor allem: Zwischen Menschen und zwischen Kulturen. Sie sind herzlich eingeladen. Schreiten Sie über unsere Brücken.“

Als Basler verstehe ich dieses Bild sehr gut, denn Basel hat 7 Brücken über den Rhein. In Steffisburg habe ich 10 Brücken und Stege über die Zulg gezählt.

Es freut mich, dass ich heute Abend hier im „Brückendorf Steffisburg“ bei Ihnen sein darf, nachdem ich im Frühling bereits ein Referat an der Klausur des Gemeinderates habe halten dürfen – damals hatte ich zwei Stunden– heute Abend ¼ Stunde. Es freut mich, dass ich im kommenden Herbst noch paar Mal hier in Steffis­burg sein werde, um gemeinsam mit dem Gemeinderat ein Familienleitbild zu erarbeiten.

Was ist der 1. August?

Im Herbst wird uns das Familienleitbild beschäftigen – und eine Familie ist ein kompliziertes Brückenbauwerk zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Grosseltern, Tanten und so weiter und so fort. Eine Familie ist unter anderem auch ein Ort, an dem wir Feste feiern. Und heute feiern wir hier zusammen mit unseren Familien den 1. August.

Als Familienvater weiss ich, dass Geburtstage feiern etwas Wichtiges ist – so orientieren sich meine Kinder im ganzen Jahr an ihren Geburtstagen. Und so darf ich heute gemeinsam mit Altbundesrat Ogi sagen: „Ich feiere am 1. August den Geburtstag meiner Heimat …  Wo ich meine Familie und meine Freunde habe … Die Schweiz ist ein Land, das auch für die kommenden Generationen Heimat sein wird.“

Was ist Heimat?

Doch was ist überhaupt diese „Heimat“, die wir heute zusammen feiern? Das Lexikon sagt uns, Heimat ist „der geographisch einheitlich erlebte Raum, mit dem sich der Mensch durch Geburt, Tradition und Lebensweise besonders verbunden fühlt …“

Was genau ist nun dieser geographisch einheitlich erlebte Raum? Wo ist Ihre Heimat? Wenn Sie den Turm der Dorf­kirche sehen? Wenn Sie das Stockhorn sehen? Oder schon früher? Wenn Sie in der Ferne die Berner Alpen sehen? Oder wenn Sie bei Basel die Landesgrenze überqueren? Welche Brücke müssen Sie überschreiten, damit Sie sich auf der anderen Seite in der Heimat befinden?

Geografie und Nationalstaatlichkeit sind wichtige Dimensionen von Heimat – und diese feiern wir heute am 1. August. Aber es ist eben nur ein Teil  der Heimat. Für uns Schweizer ist die Definition der Heimat keine einfache Sache: vier Sprachen, zahlreiche Berge und Flüsse mit unzähligen Brücken, unterschiedliches Klima, verschiedenste Wirtschaftsräume und kein König, der die Schweiz gegründet hat.

Die alte Schweiz ist durch den Willen der alten Eidgenossen gegründet worden. Die alten Eidgenossen haben vor über 700 Jahren zusammenstehen wollen, weil sie frei und unabhängig sein wollten, weil sie sich gegen fremde Vögte und gegen ungerechte Steuern verteidigen wollten. Die Schweiz ist eine Willensnation.

Und das ist bei einem Brückenbau nichts anderes – eine Brücke ist nicht einfach da – eine Brücke muss man wollen. Und gemeinsames Leben benötigt viele Brücken. Und diese Brücken muss man wollen. Von beiden Seiten her. Der Bau einer Brücke ist nie zufällig. Eine Brücke hat ein Ziel: eine Brücke will ein Hindernis überwinden: ein reissender Fluss oder eine tiefe Schlucht. Eine Brücke will verbinden. Eine Brücke will es ermöglichen, den Weg fortzusetzen, von beiden Seiten her. Und wenn eine Brücke nicht von beiden Seiten her gewollt und gebaut wird – und bei Bedarf dann auch geflickt wird – dann wird diese Brücke keinen Bestand haben.

Was wird Heimat sein?

An einem 1. August schauen wir gerne in nostalgisch verklärter Art in die gute alte Zeit zurück. Aber die Zeit steht nicht still, genau so wenig wie die Zulg unter den Steffisburger Brücken stillsteht. Es wird nie wieder so sein, wie uns die Mythen und Legenden über die gute alte Zeit erzählen. Aber, unter uns, diese gute alte Zeit hat es nie gegeben.

An einem 1. August haben wir auch die Möglichkeit, gemeinsam vorauszuschauen: Welche Heimat wollen wir in Zukunft haben?

Postmoderne und Wertediskussion

Ein wichtiges Thema der zukünftigen Veränderung ist die Diskussion über Werte.

Wir leben heute in der Zeit der Postmoderne und reden in der Wertediskussion viel über Toleranz. Doch müssen wir uns fragen, ob wir wirkliche Toleranz leben – ist es nicht eher Ignoranz, die uns dominiert? Toleranz bedeutet eigent­lich, dass ich meine eigenen Werte kenne und dass ich meine eigenen Werte tatsächlich auch lebe. Toleranz be­deutet, dass ich die Werte meines Nachbarn kenne und dass ich es zulasse, dass auch mein Nachbar seine Werte leben darf, solange wir uns als Menschen achten und in Friede und in Freiheit miteinander leben können.

Der unüberschaubare und unverbindliche Wertepluralismus der Postmoderne hat aber dazu geführt, dass viele von uns weder die eigenen Werte noch die der Nachbarn kennen – häufig verhalten wir uns wie Ignoranten. Und weil wir ver­gessen haben, welches unsere Werte und unsere Identität sind, haben wir allmählich Angst vor jedem, der in der Kin­dererziehung, in der Sexualmoral oder in der Religion an seinen Werten festhält, und wir beschimpfen ihn als Fun­damentalist. Aber zum Bau einer Brücke, zum Bau von Brückenköpfen, die bei Unwettern und Überschwemmungen standhalten sollen, brauchen wir tief verankerte Fundamen­te. Schliesslich wollen wir ja eine Brücke bauen, die hält, und kein Floss, das davonschwimmt. Wir werden also um die Frage nach den Fundamenten von unserer Gesellschaft und von unseren Werten nicht herumkommen. Und gleich­zeitig haben wir Angst vor allem was anders und fremd ist – vielleicht gerade deshalb, weil wir unsere eigenen Werte und unsere eigene Heimat nicht mehr kennen.

Wir leiden also eigentlich an einer zerbrochenen Brücke. Und offensichtlich bringen unsere schnittigen Surfbretter, die zwischen den allzu vielen Ufern hin und her surfen sollen, mögen sie noch so schnell und wendig sein, einfach nicht die Zuverlässigkeit und Stabilität, die wir für unser Leben halt einfach doch brauchen.

Globalisierung und Mobilität

Die Zukunft wird uns eine weiter stark zunehmende Globali­sierung und Mobilität bringen. Aber – Hand aufs Herz – wer von uns möchte wirklich in die angeblich gute alte Zeit zu­rück? Denn damals haben nur die wenigsten die Dorf­grenzen überschritten und kaum einer hat je das Stockhorn von der anderen Seite gesehen.

Aber vergessen wir dabei nicht – Europa ist schon seit zwei­tausend Jahren ein Land der Völkerwanderungen. Und Steffisburg liegt schon seit Jahrhunderten an Strassen, die vom Norden in den Süden, vom Westen in den Osten füh­ren. Die Brücken über die Zulg sind gebaut worden, weil Menschen die Zulg überschreiben wollten und weil Brücken­bauer dies möglich machen wollten.

In Zukunft werden wir noch viele Brückenbauer brauchen. China und Indien beanspruchen eindeutig, dass sie früher führende Weltmächte waren und dass sie wieder Welt­mächte werden wollen. Das Auftreten des Islams und anderer Religionen wird lauter und anspruchsvoller werden – und auch in der Schweiz werden wir uns wieder fragen müssen – wird Religion zum zukünftigen Segen oder zum Fluch für uns? Armuts-, Umwelt- und Wasserprobleme in Afrika und Asien werden wachsende Völkerwanderungen provozieren. Wie hat doch Altbundesrat Villiger gesagt: „Niemand verlässt die Heimat, wenn er zu Hause eine Perspektive hat.“

Eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft wird lauten, Brücken zu bauen zwischen Einheimischen und Fremden. Bundesrat Blocher sagte am 25. Nordostschweizer Jodlerfest zurecht „Je mehr die hohe Politik von Globalisierung schwärmt, je mehr das Heil in nicht fassbaren und nicht überschau­baren supranationalen Organisa­tionen gesucht wird, umso mehr sehnen sich die Menschen nach Halt, nach Tradition und Heimat – denn dort ist der Ort des Vertrauten und des Überschaubaren.“

Der Brückenbau in die Zukunft braucht einen soliden Brückenkopf aus unserer Seite. Eine Heimat, in der unsere Kinder in Friede und Freiheit aufwachsen sollen, braucht eine Brücke, die hält. Die schwierige Frage lautet: Wo wollen wir Brücken bauen, um zu verbinden? Und wo müssen wir Mauern, um uns zu schützen? Im Rahmen der Globalisierung müssen wir stärker darauf achten, dass wir auch die anderen dazu gewinnen, auch auf ihrer Seite an ihrem Brückenkopf zu bauen, damit tatsächlich eine tragende Brücke entsteht, die uns verbinden wird. Auch wenn wir von verschiedenen Ufern her kommen.

Ich bin überzeugt, dass wir dabei die Wertediskussion intensiv führen müssen. Wir müssen uns wieder bewusst werden, ob und welche Teile des europäischen, des schweizerischen, des christlichen Erbes uns so wertvoll sind, so dass wir sie als Werte bewahren und weiterführen wollen. Aber es kann dabei nicht darum gehen, aus Prinzip angebliche Werte aus der Vergangenheit zu verteidigen, dabei kämpfen wir bloss für alte Formen, ohne ihre Grund­lage und ihren Zweck wirklich zu kennen. Werte sind kein Selbstzweck. Es geht darum, Werte zu definieren, die ein menschliches Leben in der Zukunft ermöglichen. Werte sollen immer ein Brückenschlag sein, Werte sollen Leben ermöglichen und keine Mauer sein, die Leben tötet. Und gerade als Schweizerinnen und Schweizer fragen wir uns, welche Werte werden uns zukünftige Freiheit ermöglichen? Welche Werte waren die Grundlage unserer Heimat in der Vergangenheit? Welche Werte brauchen wir als Grundlage, damit wir auch in Zukunft eine Heimat haben werden?

Sind unsere Werte eine tragfähige Grundlage, auf der man eine Heimat bauen kann?

Übrigens – ich denke nicht, dass wir heute in einer werte-lo­sen Zeit leben: Unsere Gesellschaft ist sich sehr einig über gemeinsame Werte: wir alle wollen jung sein, wir wollen schön sein, wir wollen reich sein, wir wollen gesund sein, wir wollen erfolgreich sein. Dies sind eigentlich alles Werte, die meisten davon können wir sogar auf Franken und Rappen genau ausrechnen. Und jeder von uns ist über­zeugt, dass er das will und dass er einen Anspruch darauf hat.

Die kritischen Gegenfragen heissen dabei: Wie definieren wir unseren eigenen Selbstwert, wenn wir nicht mehr jung, nicht mehr schön und nicht mehr gesund sind und wenn wir es nicht geschafft haben, reich zu werden? Sind das die Werte, die uns Freiheit ermöglichen? Können wir auf dieser Grundlage unsere Zukunft bauen?

Max Frisch hat geschrieben: „Heimat sind die Menschen, die wir verstehen und die uns verstehen.“ Damit wir uns verstehen, müssen wir die gleiche Sprache sprechen und die gleichen Symbole verwenden. Damit wir uns verstehen, müssen wir die Hoffnungen und die Ängste des anderen kennen und akzeptieren. Damit wir uns verstehen, müssen wir uns über gewisse Werte einig sein.

Demografie

Werte sind auch eine Frage von Erziehung. Und Erziehung ist eine Frage des Zusammenlebens der Generationen. Erziehung ist das Weitergeben von Erfahrungen und Lebensweisheiten, eben von Werten, von der alten an die junge Generation. Hier kommt Tradition ins Spiel – das Weitergeben von Werten, die die Alten als wichtig und hilfreich erkannt haben.

Gegenwärtig kommen wir aber in eine sehr herausfordernde Situation. Denn die demografische Entwicklung in der Schweiz scheint unaufhaltsam – in 10 Jahren werden über 50% von unserer Bevölkerung über 50 Jahre alt sein.

Wir werden Brücken zwischen immer weniger Jungen und immer mehr Alten brauchen. Unsere heutigen Senioren können sich ein finanziell abgesichertes Golden Age leisten und gelten die wirtschaftskräftigste Bevöl­kerungsschicht. Unsere Senioren sind bereit, sehr viel zu bezahlen, um mobil und schön und gesund zu bleiben – unsere Senioren sind bereit, viel Geld auszugeben, um scheinbar jung zu bleiben. Auf der anderen Seite sind junge Familien bzw. Alleinerziehende mit ihren Kindern plötzlich „working poor“. 44 Prozent der Sozialhilfebezüger im Kanton Bern sind jünger als 25 Jahre. Im Vergleich zu diesen Grup­pen sind die meisten der heutigen Rentner kaum auf Sozial­hilfe angewiesen. Als Junge und als Alte, als Kinder und als Eltern und als Grosseltern sind wir herausgefordert, jeder von seiner Seite her, an den dringend nötigen Brücken zu bauen. Interessanterweise redet bereits der letzte Vers des Alten Testamentes aus der Bibel über diesen Frieden zwischen den Generationen. Es wird nur eine Zukunft für die Menschheit gibt, wenn Väter und Söhne und Mütter und Töchter versöhnt miteinander leben können.

Individualisierung und Familie

Dabei erleben wir, dass das Modell der bürgerlichen Klein­familie nicht überlebensfähig scheint. Dieser Mythos der hei­len Kleinfamilie stammt übrigens gar nicht aus der guten alten Zeit. Die Sozialgeschichte der modernen Familie zeigt uns, dass dieses Modell in der frühindustriellen Gesellschaft in den Städten des 18. und 19. Jahrhunderts entstand ist. Heute scheint es, dass wir am Ende dieser Epoche stehen. Konstant erhöht sich die Scheidungsrate: 1967 betrug sie 1/8, 1975 knapp ¼ und 2005 über ½. In ½ der Scheidungen sind un­mündige Kinder betroffen. Über 1/3 der Haushalte im Kt BE sind Einzelhaushalte, in der Stadt BE über die Hälfte.

Die frühindustrielle Wirtschaftsform hat damals die Väter aus den Familien herausgerissen und sie zu Arbeitnehmern, zu Lohnempfängern und zu so genannten Ernährern degradiert. Das heute angestrebte Wirtschaftswachstum und die Angst um die finanzielle Altervorsorge reissen nun auch noch die Mütter aus den Familien heraus und betonen dabei primär die wirtschaftlichen Funktionen der Frauen.

Wir müssen dringend Brücken zwischen Männern und Frauen bauen, die in Politik und Wirtschaft immer stärker zur gegen­seitigen Konkurrenz werden.

Wir brauchen Brücken zwischen den Eltern, Vätern und Müt­ter, denn auf diesen Brücken wachsen unsere Kinder auf. Uns als vierfacher Vater und als Präsident des Eltern­rates des grössten Schulhauses in Basel kann ich ihnen versichern – das ist tägliche harte Arbeit. Wir brauchen Brücken zwischen den so genannt intakten konservativen Familien und den Patchwork Familien, den Allein­erziehenden und den Allein­stehenden. Dies wird uns im Familienleitbild im Herbst beschäftigen.

Ausblick

Die alten Eidgenossen haben primär Freiheit gesucht, Freiheit von habsburgischer Fremdbestimmung und von habsburgi­schen Steuern. Die Grundlage dieser Freiheit war ein Bund. Und die Erwartungen an diesen Bund sind so gross gewesen, über­menschlich gross, dass die Eidgenossen es nötig gefun­den haben, Gott in den Bund und in die Verfassung einzube­ziehen, Gott, den wir in unserer Fahne bezeugen und in unse­rer Nationalhymne besingen. Freiheit im schweizerischen Sin­ne will frei sein von einem fremden Joch, Freiheit im schwei­zerischen Sinne fragt gleichzeitig nach einem Bund als Grundlage.

Um die Freiheit der Zukunft zu ermöglichen, brauchen wir Bündnisse zwischen Alt und Jung, Mann und Frau, Eltern und Kindern, Schweizern und Fremden. Wir sind gefragt, neue Bündnisse zu schliessen. Ein Bündnis ist eine Brücke. Eine Brücke ist nicht einfach da, sie muss gewollt sein. Wir brau­chen Brücken und Brückenbauer. Eine Brücke hat keinen Selbstzweck.

Denken Sie daran: Eine Brücke verbindet zwei verschiedene Seiten miteinander, damit in Zukunft ein gemeinsames Leben auf beiden Seiten möglich sein wird.

Ein Gedanke zu „Bundesfeier, Steffisburg, 1.August 2007: Eine Brücke in die Heimat der Zukunft

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