Generationen wohin?

Politisch, ethisch und kulturell stehen wir vor spannenden Jahrzehnten mit einem Phänomen, dass wir in unseren Kulturen, in unserer Ethik und in unseren Religionen noch nicht abbilden können: die Generation, die Selbstverwirklichung zum dominierenden Wert erhoben hat, die den Bruch mit der Vorgeneration systematisiert hat, die mit dem Pillenknick die Frage der Nachfolgegeneration kontrollierbar gemacht hat und die solidarische Verpflichtungen aus der Konkretheit von Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis an die Abstraktheit des Staates ausgelagert hat, tritt nun selbst ins 3. und 4. Lebensalter ein. Wie wird diese Generation ihr Alter alleine meistern?

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