Wird der Mann in Zukunft noch als richtiger Mann leben können?

Was macht einen Mann aus? Welche Tugenden zeichnen ihn aus? Und welchen Normierungsversuchen ist er ausgesetzt? Zukunftsforscher Andreas M. Walker setzt sich mit diesen Fragen auseinander, blickt zurück und schaut nach vorne. Nachdem er mit alten Klischees aufräumt, zeichnet er das Bild eines emanzipierten Mannes. Seine positive Prognose: Der Mann findet dank vielfältigen Lebensentwürfen in einer erfüllten Rolle als Familienvater und Ehemann zu sich selbst – auch im Berufsleben.

Keywords: Tugend, Normierung, Gender Mainstreaming, Lebensentwürfe, Geschlechterrollen, Familie

Mehr dazu hier in meinem aktuellen Aufsatz für swissfuture, magazin für zukunftsmonitoring 2014/1 „Die Zukunft des Mannes“, hier als pdf für meine Leserinnen und Leser gratis verfügbar:

PDF: ganzer Artikel: Wird der Mann in Zukunft noch als richtiger Mann leben können?
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Hat der Mann eine Zukunft? Eine Materialsammlung

In der Futurologie denken wir viel über die Zukunft von Verkehr, Energie und Klima nach. Oder über die neue Geo-Politik und das zukünftige Verständnis von Sicherheit. Oder über die Zukunft von Cyberspace und Medizintechnologie.

Aber über die Zukunft unseres Verständnisses von Ehe und Familie, von Elternschaft und Partnerschaft, über die Zukunft von „Gender“ und „Sex“ – „Was wird ein Mann sein?“ „Was wird eine Frau sein?“ „Was wird Geschlecht 3.0 sein?“ findet kaum eine Debatte statt. Zwar reden wir viel über „reife Gesellschaft“, „Silver Ager“ und „Überalterung“ – aber wie die Kindheit der Zukunft und die Entwicklung des Buben zum Mann aussehen wird, machen wir uns kaum Gedanken.

Der Megatrend der „Feminisierung“ ist in allen unseren Referaten und Studien allgegenwärtig und die „Emanzipation der Frau“ hat als Wertewandelt stattgefunden und ist in unseren Welt- und Menschenbilder in selbstverständlicher Weise integriert – aber wo bleibt eine vergleichbare Entwicklung der Männer und der Männer- und Väterrolle?

Aufgrund meiner Vaterschaft von vier Kindern, darunter 3 Buben im Schulalter, und aufgrund des erziehungs- und gender-politischen Engagements meiner Frau möchte ich diese Männer-Diskussion über ein verdrängtes Männer-Thema anstossen.

An dieser Stelle möchte ich fortlaufend Literaturhinweise sammeln, dabei werde ich diesen BLOG hier laufend fortführen.

Bedenkens- und lesenswerte Artikel sind beispielsweise: Walter Hollstein

Prof. Dr. Walter Hollstein 

  • Er war 36 Jahre lang Soziologieprofessor in Berlin, und Gutachter des Europarates für Männer- und Geschlechterfragen, http://www.walter-hollstein.ch/. Nachdem ich bereits als junger Student eines seiner Bücher gelesen habe, durfte ich ihn letzte Woche in Basel bei einem Gespräch in der Campari Bar persönlich kennenlernen.
  • 2013: „Genderdebatte: Der öffentliche Diskurs ist seit Jahren frauenfokussiert“ – Johannes Richardt interviewt Prof. Walter Hollstein, http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001426
  • 2013: „Abschied vom starken Geschlecht – Invasion der Loser“ – Ein Gastbeitrag von Walter Hollstein, http://tinyurl.com/nouv7tx
  • 2013: „Single, männlich, sucht keine Heirat“ Artikel von Walter Hollstein im Tagesanzeiger mit 585 Kommentaren, http://tinyurl.com/q9j5kan